Volksschule

Genau wie im Unterricht der Mathematik oder der naturwissenschaftlichen Fächer muss es im Informatikunterricht in erster Linie um die Entwicklung der entsprechenden Denkweise und um das Verständnis für grundlegende Konzepte und Methoden der einzelnen Wissenschaften gehen. Der Informatikunterricht muss sich insbesondere auf solche Ideen, Konzepte und Begriffe ausrichten, die fundamental für die Informatik sind und in anderen Wissenschaften nicht vorkommen. Somit liefert der Informatikunterricht Beiträge, die sich nicht durch den Unterricht anderer Fächer erzielen lassen.

Programmieren

Die Bedeutung des Informatikunterrichts für die allgemeine Bildung sowie für die Entwicklung des algorithmischen Denkens wird immer besser verstanden. Die Anzahl der Länder mit obligatorischem Informatikunterricht an Volksschulen wächst. Im Vordergrund steht dabei nicht das kurzlebige Wissen über den Umgang mit dem Computer und das Bedienen von speziellen Softwarepaketen, sondern das Programmieren.

Das Programmieren vermittelt die Fähigkeit, mit Maschinen zu kommunizieren und diese damit zu steuern. Aber nicht nur – mit Programmieren lernt man aussserdem den systematischen modularen Entwurf von komplexen Systemen, der die Basis aller technischen Disziplinen ist. Das Ziel ist die Förderung einer Denkweise, welche die Exaktheit der Mathematik und das algorithmische Denken mit der pragmatischen Vorgehensweise der Ingenieure verzahnt.
Bei richtigem Vorgehen kann der Programmierunterricht sehr dankbar sein: direkte Lernerfolge können viel Begeisterung auslösen und das Üben von algorithmischem Denken unterstützt gleichzeitig den Mathematikunterricht.

Die Angebote des ABZ

Das ABZ bietet kostenlose Lehrerweiterbildung vor Ort (Unterstützung vor Ort, Weiterbildung), Unterrichtsmaterialien und Vorführungen des Unterrichts in Klassen vor Ort. Für die Sekundarstufe 1 bieten wir E-Tutorials für den nachhaltigen Unterricht von ICT-Kompetenzen.